Slowenien, Kroatien und Montenegro per Rad

© Christian Hartmann, Jörg Feye,  ✉ 

Perast - Cetinje, 70 km, 1500 Hm

Vom Meer in die Berge.

Kotor

Die Fahrt nach Kotor dauert nicht lange. Da die Bebauung stetig zunimmt, gibt es nicht mehr so viel zu staunen. Kotor stand lange in direkter Konkurrenz zu Dubrovnik. Die geschützte Lage am Ende der Bucht war strategisch günstig. Die kleine Altstadt ist von einer 4,5 km langen Stadtmauer umschlossen, die sich bis in eine Höhe von 260 m den Berg hinauf windet. Nach dem Erdbeben von 1979 wurden Kotor und Perast von der UNESCO in die Welterbeliste aufgenommen. Mit der Schönheit Dubrovniks kann Kotor aber nicht mithalten. Wir steigen die Stadtmauer hoch bis zur Festung Sv Ivan und genießen den Blick über die Stadt und die Bucht.

Nach der Mittagspause beginnt der lange Anstieg ins Lovćen Gebirge. Fast 30 km lang schraubt sich die Straße von Meereshöhe auf 1400 m. Bei rund 30 °C kommen wir ganz schön ins Schwitzen. Die phantastischen Ausblicke über die Bucht entschädigen aber voll für die Anstrengungen. Schade nur, dass es im Laufe des Nachmittags immer diesiger wird. Auf der kurvenreichen Bergstraße sind doch einige Autos und auch Reisebusse unterwegs. Das Radeln ist aber stressfrei und die Rücksichtnahme vorbildlich. Im Lovćen Nationalpark beherrschen weiße Kalksteinfelsen und grüne Wiesen das Bild. An vielen Hängen wachsen niedrige Bäume. An einem Aussichtspunkt werden wir selber zur Attraktion. Eine Gruppe älterer Belgier, die mit einem Kleinbus unterwegs sind, scharrt sich um uns und bestaunt unsere Räder. Vom Mausoleum von Petar II auf dem 1657 m hohen Jezerski Vrh (Vrh = Berg) soll man, bei guter Sicht, einen besonders schönen Panoramablick haben. Da der Gipfel mittlerweile von Wolken verhüllt ist, lassen wir diesen Abstecher links liegen.

In der alten Hauptstadt Cetinje die bewährte “Masche” mit dem Stadtplan und eine Minute später haben wir unser Apartment rund einen halben Kilometer von der Altstadt. Wie schon in Perast mit 30 € sehr günstig.

Tipp: Am Tunnel vor dem Abzweig in den Nationalpark gibt es eine Quelle. Wir haben das Wasser gut vertragen.

Im Lovcen Gebirge  Blick vom Lovcen Gebirge über die Bucht von Kotor  Blick vom Lovcen Gebirge über die Bucht von Kotor  Im Lovcen Nationalpark

Cetinje - Rastovac (Nikšić), 88 km, 1070 Hm

Einsame Strecke durch Montenegros Berge.

Restaurant in Mokra Njiva

Schon des Morgens ist es sonnig und warm. Es geht den Berg rauf Richtung Njeguši. Auf den ersten Kilometern ist mit zwei Restaurants und einigen Zimmern noch eine gewisse touristische Infrastruktur erkennbar. Auf einsamen, kleinen Straßen radeln wir nordwärts über Čevo nach Nikšić. Es geht wellig durch eine grüne Karstlandschaft. Kalksteinfelsen, Dolinen, Wiesen und karge Wälder bestimmen das Bild. Trotz der Kargheit ist es vielerorts erstaunlich grün. Eine Vielzahl bunter Blumen verbreiten einen angenehmen Duft. Das Konzert der Grillen und Vögel untermalt das Ganze akustisch. Schmetterlinge fliegen uns um die Nase und immer wieder huschen Eidechsen von der Straße ins Gebüsch. Die Besiedlung ist äußert dünn, uns fallen nur zwei Cafés auf (eins bei Vojkovići und das zweite in Čevo). Auch der Verkehr ist sehr gering - ein Auto alle 5 oder 10 Minuten.

Unsere Mittagspause machen wir an einer Regenwasserzisterne am Wegesrand, eine gute Gelegenheit die Flaschen aufzufüllen. Es rollt gut und schon am frühen Vormittag erreichen wir Nikšić. Die Stadt gewinnt keinen Schönheitspreis. Einzig die Flaniermeile mit einigen netten Cafés und Restaurants lädt zum Verweilen ein. Bei einem Eis und tauschen wir uns mit zwei Radlern aus, die auf dem Weg von Bosnien nach Dubrovnik sind. Später am Tag radeln wir noch einige Kilometer nordwärts und schlagen unser Zelt beim Restaurant Riverside Maksimovic in Rastovac auf. Einen ausgezeichnete Wahl! Die Tische sind an und über einem kleinen Bach platziert. Auf den Teller kommt ausschließlich Fisch, den wir sehr empfehlen können.

Karstlandschaft zwischen Cetinje und Cevo

Rastovac - Šćepan Polje (Tara Schlucht), 81 km, 1250 Hm

Auch Mensch gemachte Landschaft kann schön sein.

Zwei Tunnel am Piva See

Heute geht es am Piva See entlang zur bosnischen Grenze. Der Himmel ist meist bedeckt, hin und wieder regnet es leicht. Die Strecke bis Plužine ist nur mäßig schön. Im Vordergrund wellige, satte Wiesen, im Hintergrund schneebedeckte Berge. Auf der Straße ist kaum mehr Verkehr als gestern. Das Kloster Piva ist von außen sehr unscheinbar, innen erinnert uns die reiche Bemalung in ihrem Stiel an die Moldauklöster im Norden Rumäniens. In Plužine gibt es die einzige Versorgungsmöglichkeit des Tages. Die Kleinstadt wurde Anfang der 70er-Jahre an der heutigen Stelle neu errichtet, der alte Ort liegt auf dem Grund des Stausees. Architektonisch standen eher praktische als ästhetische Aspekte im Vordergrund.

Die Strecke entlang des Piva Sees ist ein Knaller. Auch die Sonne zeigt sich jetzt häufiger. Der langgestreckte, schmale Stausee ist von bis zu 1400 m hohen Bergen eingerahmt. Die steilen Berghänge sind meist dicht bewaldet, im Hintergrund ragen aber auch einige schneebedeckte Gipfel in den Himmel - die Höchsten erheben sich 700 m über den See. Die Straße schlängelt sich dicht am Ufer entlang und führt durch zahlreiche Tunnel. Von wenigen 10 Metern bis einige hundert Metern ist alles dabei. Hat man einen Tunnel durchquert, ist der nächste meist schon in Sicht. Man vergisst bald, dass diese Landschaft von Menschen geschaffen wurde. Nördlich der 220 m hohen Staumauer fließt eine zahme Piva durch eine breiter werdende Schlucht.

Direkt an der Grenze zu Bosnien, am Zusammenfluss von Piva und Tara, liegt Šćepan Polje. Es besteht aus Rafting Camps und einem Hotel. Die Rafting Camps erreicht man nur über einen kleinen unbefestigten Weg. Man kann da ein Schild aufstellen - wir haben es auch so gefunden. Wir kommen in einer Hütte unter, für das leibliche Wohl sorgt eine Köchin. Da im Camp niemand Ahnung von Rafting hat oder brauchbares Englisch spricht, müssen wir uns überraschen lassen was morgen passiert.

Piva See nördlich von Plužine  Straße am Ufer des Piva Sees  Piva See  Bergpanorama am Piva See  Die Piva Schlucht nördlich der Staumauer  Regenbogen im Rafting Camp in Šćepan Polje

Šćepan Polje - Plužine, 28 km, 460 Hm, Rafting

Rafting und ein ungewöhnliche Unterkunft.

Rafting auf der Tara

Des Morgens schlagen die Rafting-Guides im Camp auf. Um 10 Uhr erzählt uns dann auch mal jemand wie das Rafting ablaufen soll. Um 11 Uhr geht es endlich los. Wir werden mit Neoprenanzügen, Schwimmwesten und Helmen ausgestattet. Mit einem alten Mercedes Sprinter (208D) geht es zum Startpunkt. Die Einweisung beschränkt sich auf die Info, dass es nur die Kommandos “Start” (paddeln) und “Stopp” (nicht paddeln) gibt. Die Tara führt ungewöhnlich viel Wasser, sonderlich wild wirkt sie auf uns aber nicht. Die Tara Schlucht ist mit einer Tiefe von bis zu 1300 m die tiefste Schlucht Europas. Die rund 80 km zwischen der Đurđevića-Tara-Brücke und dem Zusammenfluss mit der Piva sind nicht von Straßen erschlossen. Daher ist eine Fahrt mit dem Schlauchboot die einzige Möglichkeit dieses Naturwunder zu Gesicht zu bekommen. Schade nur, dass der Spaß schon nach einer guten Stunde vorbei ist (→ Tipp). 60 € für Rafting, Übernachtung und 3 Mahlzeiten ist aber mehr als fair.

Der Weg am Piva See entlang nach Plužine ist auch beim zweiten Mal schön. Im Supermarkt wird uns ein Zimmer offeriert. Wir sind etwas verwundert, aber offen. Die Frau, die nur Serbisch spricht, führt uns zu einem der wenig ästhetischen Wohnblocks. Die Wohnung ist vielleicht 50 qm groß - Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche und Bad. Derzeit gibt es kein fließendes Wasser. Wir hatten davon gelesen, dass es hin und wieder Engpässe bei der Trinkwasserversorgung gibt, jetzt erleben wir es hautnah. Wir realisieren, dass die gute Frau heute Nacht wohl auf dem Sofa schlafen wird. Als wir durchs Küchenfenster den Supermarkt sehen, geht uns ein Licht auf. Trotz aller Sprachbarrieren unterhalten wir uns eine Weile. Die Straße durchs Durmitor ist wohl erst seit wenigen Tagen offen.

Tipp: Es gibt auch zweitägige Touren, bei denen die Schlucht in voller Länge befahren wird. Da dies aber nur Wenige machen, muss eine solche Tour einige Wochen im Voraus fest gebucht werden.

Die Piva kurz vor dem Zusammenfluss mit der Tara  Jörg ist startklar zum Rafting  In diesem Wohnblock in Plužine nächtigen wir  Unsere Räder in der kleinen Wohnung

Plužine - Žabljak, 58 km, 1760 Hm

Durmitor - Landschaftliche Leckerbissen auf dem Dach dieser Tour.

Schnee am Prijespa Pass

Nach dem Frühstück geht es gleich steil und durch viele Tunnels den Berg hinauf nach Trsa. Es ist bewölkt und mit 16 °C noch angenehm. Es eröffnen sich einige wunderbare Ausblicke auf den See und die Berge. Auf der Hochebene bestimmen satte Wiesen mit vielen Blumen das Bild, im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel des Durmitor. Von Trsa aus soll es möglich sein mit Pferden zur Sušica Schlucht zu reiten. Die Pferde stehen aber noch in ihren Winterquartieren. Da der Pass erst seit kurzem auf ist, lohnte es noch nicht sie rauf zu holen.

Eine Weile radeln wir noch durch satte Wiesen, oberhalb von 1600 m wird es immer steiniger und schneereicher. Das Durmitor ist eine Karstlandschaft mit Kalksteinfelsen und Dolinen. Hier und da stehen einzelne Kühe oder Schafe auf den Wiesen. Selten sehen wir auch mal einen kleinen Acker. Je näher wir dem 1884 m hohen Prijespa Pass kommen, desto höher türmt sich der Schnee. Am Ende sind die Schneewände neben der Straße 3-4 m hoch und mehrere hundert Meter lang. Dazu wird es neblig. Auf dem Weg zum 1908 m hohen Sedlo Pass klart es auf, auch die Schneeberge werden deutlich kleiner. Offensichtlich staunen sich die Wolken regelmäßig am Prijespa Pass. Zwischen den zwei Pässen ist die Landschaft besonders beeindruckend. Mit zwei handvoll Autos ist der Verkehr mal wieder vernachlässigbar gering.

Auf der Abfahrt nach Žabljak wird es mit 11 °C recht frisch. Im größten Touristenort im Durmitor starten wir einen zweiten Versuch auf dem Rücken eines Pferdes in den Nationalpark zu kommen. Wir werden mal wieder an einen Mišo verwiesen, der uns erst mal das Apartment seiner Mutter empfiehlt und uns verspricht die Sache zu organisieren. Den Rest des Abends ist der Beste wie vom Erdboden verschluckt.

Tunnel auf den Weg von Plužine nach Trsa  Ausblick auf den Piva See und die Berge  Satte Wiesen vor den schneebedeckten Gipfel des Durmitor  Auf dem Weg zum Sedlo Pass  Valovito See im Durmitor Nationalpark

Žabljak - Kolašin, 101 km, 920 Hm

Eine Enttäuschung.

Tara Schlucht

Von diesem Mišo sind wir enttäuscht. Heute Morgen fällt ihm ein, dass Reiten bei diesem feuchten Wetter keine gute Idee ist - aber er könnte uns mit seinem Jeep wo hin fahren. Wir reden uns die Sache schön: Da die grauen Wolken so tief hängen, wäre die Aussicht eh nicht so prickelnd gewesen.

Daher schwingen wir uns auf die Räder und radeln zur Đurđevića-Tara-Brücke. Die Landschaft ist nicht so aufregend und mit vielen Ferienhütten verunziert. Auch die Brücke haut uns nicht vom Hocker. Es dauert noch einige Kilometer bis das Tal der Tara wirklich interessant wird. Zu beiden Seiten ragen die Berge steil einige hundert Meter in die Höhe. Macherorts sind die Berge zu steil für Bäume. Die tief hängenden, grauen Wolken verleihen der Szenerie etwas unheimliches. Von vielen Bäumen sind nur graue und schwarze Schemen zu erkennen.

Nach der Abfahrt auf 600 m verläuft die Straße eine Weile recht eben. Der Verkehr ist erstaunlich gering. Bei Gornja Dobrilovina gibt es einen Campingplatz mit Hütten und ein Café. Wenig später fängt das Tal langsam an sich zu weiten. Die Berge werden sanfter und grüner. Erst bestimmt Wald das Bild, später ein Flickenteppich aus Wald und Feldern. Kühe und Schafe weiden am Straßenrand, hier und da steht ein Heureiter. Dann werden die Siedlungen zahlreicher und größer. Nahe der Stadt Mojkovac ist es mit der Schönheit dann erst mal vorbei.

Die E65 hat bei Radfahrern einen schlechten Ruf. Sie ist die Hauptverbindung zwischen Belgrad und Podgorica, mit entsprechend hohem Verkehrsaufkommen. Zum Glück kommen uns die meisten LKW entgegen. Wir haben es nicht als gefährlich empfunden, entspanntes Radfahren geht aber anders. In Kolašin bekommen wir für 20 € ein nettes Zimmer. Der Wintersportort macht auf uns einen sympathischen Eindruck.

Nebel über der Tara

Kolašin - Podgorica, 77 km, 660 Hm

Landschaftliche Leckerbissen zum Abschluss.

Eisenbahnbrüche über den Fluss Rijeka

Des Morgens ist es noch etwas frisch, doch schon bald wird es sommerlich warm. Wir folgen dem Lauf der Tara bergauf. Das Tal ist geprägt von Blumen bewachsenen Wiesen und sanft ansteigenden, bewaldeten Bergen. Die Gipfel ringsum erreichen Höhen von 1500-1700 m, wirken aber niedriger, da schon wir uns in einer Höhe von 1000 m bewegen. Zwei Köhler erlauben uns, ihnen eine Weile bei der Arbeit zu zusehen. Am Flussufer stehen zwei vielleicht 3 m hohe steinerne Meiler, davor liegen frische Holzscheite. Während einer der Männer die Kohle in Säcke füllt, befördert der Zweite diese mit einer Schubkarre in einen nahen Schuppen.

Die Siedlungen entlang der sehr verkehrsarmen Straße bestehen aus ein oder zwei handvoll Häusern. Bei Vielen sind die Fensterläden geschlossen, daher vermuten wir, dass es wohl Wochenend- oder Feriendomizile sind. Die Tara ist hier oben ein kleiner Bergbach, ihr breites, steinernes Bett, in dem einige entwurzelte und blank gewaschene Bäume liegen, zeugt davon, dass sie während der Schneeschmelze kräftig anschwillt.

Auf Höhe der Gemeinde Veruša ändert sich das Bild. Schneebedeckte, über 2000 m hohe Berge an der Grenze zu Albanien kommen in Sicht und verleihen der Landschaft ein alpines Gesicht. Ganze Schwärme von Schmetterlingen schwirren durch die Luft.

In der Abfahrt, südlich von Pelev Brijeg, ändert sich das Bild erneut. Die Landschaft wird deutlich trockener. Karge, niedrige Büsche auf Wiesen voller weißer Kalksteinfelsen bestimmen das Bild. Der Fluss Rijeka hat eine tiefe Schlucht geschaffen, die fotogen von einer eisernen Eisenbahnbrücke überspannt wird. Die Luft ist erfüllt vom Duft vieler Blumen. Immer wieder huschen Eidechsen von der Straße ins Gebüsch. Überall zirpt und zwitschert es. Je näher wir Podgorica kommen, desto wärmer wird es. Die Infrastruktur beschränkt sich auf eine handvoll einfacher Cafés zwischen Kolašin und Veruša.

Im Hostel Izvor (Izvor = Quelle) rund 6 km nördlich von Podgorica, sind wir anscheinend die einzigen Gäste.

Blumenwiese im Tal der jungen Tara  Berglandschaft bei Lijeva Rijeka  Blick auf die Crna Planina  Abfahrt südlich von Pelev Brijeg  Karge Büsche auf Wiesen vollen weißer Felsen  Beeindruckende Schlucht des Mala Rijeka

Podgorica

Einkaufsbummel in Podgorica.

Millennium-Brücke in Podgorica

Die Nacht war trotz Klimaanlage sehr warm. Mit dem Taxi fahren wir zur Mall of Mantegegro, Podgoricas “Hier gibt's alles Platz”. Taxifahren ist sehr günstig (etwa 0,5 €/km), die Fahrt hierher kostet gerade mal 3,80 €. Nach einer Weile haben wir 3 m Badteppich aus Schaumstoff, 30 lange Kabelbinder und eine Rolle Textilband - damit werden wir unsere Räder für den Flug verpacken. Auch nutzen wir die Gelegenheit günstig frisches Obst und Gemüse zu kaufen.

Mit rund 150.000 Einwohnern ist Podgorica eine recht überschaubare Stadt. Der Fußweg in die Innenstadt ist daher nicht weit. In der kleinen Fußgängerzone laden einige nette Cafés zum Verweilen ein. Wir gönnen uns ein Eis im La Scala. Die Auswahl an Geschäften und die Zahl der Flanierenden ist eher überschaubar. Die Sehenswürdigkeiten beschränken sich auf die Regierungsgebäude und die Millennium-Brücke über den Fluss Morača. Montenegros Hauptstadt liegt in einer weiten Ebene an der Mündung der Zeta in die Morača und ist bekannt für heiße Sommertage. Auch wir schwitzen ganz ordentlich.

Es war mal wieder eine enorm abwechslungsreiche und spannende Tour. Das historistisch schlechte Wetter war nicht vorhersehbar. Die unnötige Panne hat uns am Ende einen unvergesslichen Tag beschert. Von daher unser Prädikat: Zum Nachmachen empfohlen.